Symposium „Katastrophenschutz im Land Berlin/ Brandenburg“
15.05.2009
Der Veranstalter Technisches Hilfswerk, Präsident Herr Broemme und die Degas mbH sowie Schirmherr Innensenator Dr. Erhart Körting, der sich von Axel Dechamps vertreten lies, appelliert an die Betriebe, sich auf einen langfristigen Stromausfall vorzubereiten.
Da bereits in den vergangenen Jahren auch in Deutschland Stromausfälle zu „erheblichen organisatorischen und finanziellen Ausfällen mit katastrophenähnlichen Situationen“ geführt haben, hat das Symposium hier den Experten Hilfe aus unterschiedlichen Bereichen gebracht. Ganzheitliche Betrachtungen wurden ebenfalls zur Diskussionen gestellt, da sich in Schlagwörtern wie Business Contingency, Risikomanagement, kritische Infrastrukturplanung viele Schnittstellen verbergen.
Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Berlin
„Wir haben das richtige Thema gewählt“, sagt Herr Dechamps, Abteilungsleiter „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“. Der Senat hat schon viele Initiativen für die Bevölkerung ergriffen, wie z.B. die Arbeitsgruppe „Infrastrukturbetreiber“. Es ist immer wieder wichtig, dass sich alle Akteure zu diesem brisanten Thema auseinandersetzen und ganzheitliche Lösungen schaffen.
Vattenfall – Störfalle, Katastrophenfälle
„In Katastrophenfällen, lieber Handeln und Entscheiden, als nicht handeln und somit nicht entscheide“, sagt Herr Neldner, einer der Referenten des Symposiums. In Katastrophensituationen muss gehandelt und somit entscheiden werden. Die vertrauensvolle Kommunikation und Zusammenarbeit aller Akteure ist unerlässlich! Die Auswirkungen einer Katastrophe sind nur dann beherrschbar, wenn Entscheidungswege feststehen und die geeigneten Akteure handeln.
Deutsche Bahn– Störfalle, Katastrophenfälle
„Handzettel – wichtige Rufnummern und Adressen für den Katastrophenfall“, jederzeit in der Aktentasche", sagt Herr Schulz, Referent des Symposiums der Deutsche Bahn. Eine der zielgerichteten Bekämpfung von Notfällen ist die Sicherung der Kommunikationswege. Es ist hierbei erforderlich, auch Ersatzlösungen vorzubereiten. Arbeitshilfen, Checklisten und Tonband sind wichtige Ressourcen für ein Notfallmanagement.
Universitätsklinikum Erlangen
Stromausfall in einer Klinik, kann zu verheerenden Katastrophen führen und deshalb sind hier von Seiten des Gesetzgebers besondere Maßnahmen im präventiven Bereich zu treffen.
Sind Krankenhäuser besser und optimaler auf einen Stromausfall vorbereitet? Herr Dr. med. Görtz, der medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen kann beruhigt zu seinem Klinikum sagen:
- Akuter Stromausfall -> keine Lebensbedrohung!
- drei Sicherheitsebenen der Stromversorgung am dezentralisierten Universitätsklinikum Erlangen
- Redundanz der Stromleitungen und Sicherheitsvorkehrungen
- Notstromgeneratoren, mobiles Aggregat, Heizblockkraftwerk, Batterien, IT-Netz
- Patientenrettung, Notfallvorsorge, Energie, Wasser
- Störfallszenarien erarbeiten (Check mind. halbjährig)
Resümee aus dem Symposium
- Forschung und Entwicklung zur Speicherung (elektrischer) Energie vorantreiben (Biomasse, Druckluft, Wasserstoff / Verbindungen Skandinavien – Festland/Einsatz von PSW)
- Unterstützung des ganzheitlichen Elektrizitätssystem – Verständnisses durch alle zuständigen Behörden von Bund und Ländern, auch Regional
- Störungen, Krisen und auch Katastrophen müssen personell trainiert werden
- Keine Detailplanung für jeden erdenklichen Fall, sondern Prozessbeschreibungen, Kommunikationswege, Zugriff auf Entscheidungsträger und Ressourcen
- einfache, simple praxisnahe Wege und Lösungen
- operative Leitlinien nach Fällen (Fehlerbaumtheorie)
Ende Juli 2009 wird das Symposiumsband unter www.degas-atd.com, www.thw.de und www.berlin.de/sen/inneres/ abrufbar sein.
Experten: Katastrophenschutz, Sicherheitsfachleute, Beauftragte
Ihr Ansprechpartner für Pressefragen:
DEGAS-ATD Deutsche Gesellschaft für Anlagensicherheit und Projektmanagement mbH
Herr Wiesner
Adlergestell 129
D - 12439 Berlin
Telefon: +49 (30) 670 92 - 206
Telefax: +49 (30) 670 92 - 249
E-Mail: wiesner@degas.de
Website: www.degas-atd.com
Logos des Unternehmens oder der Geschäftsführung finden Sie im Pressebereich der DEGAS-ATD GmbH.
Über das Unternehmen:
Die DEGAS-ATD Deutsche Gesellschaft für Anlagensicherheit und Projektmanagement mbH ist ein Unternehmen der Ingenieurgruppe Tepasse. Diese bietet seit 30 Jahren Lösungen rund um Arbeitssicherheit, Sicherheitskoordination und Gesundheitsschutz (SiGeKo), Gefahrstoffe, Technische Überwachung, Riskmanagement, Brandschutz und viele weitere Fachbereiche. Zu den Referenzen der DEGAS-ATD gehören namhafte Projekte wie der Flughafen BBI, das Land Brandenburg, der City Tunnel Leipzig und der (ehemalige) Palast der Republik. In der Fachwelt ist die Tepasse/DEGAS-ATD u. a. Ideenführer bei SiGeKo Leistungen.
