Sandoz/ Tschernobyl/ Japan Fukushima - DEGAS Symposium - Riskmanagment - Kraftwerkssicherheit - kritische Infratsurktursicherheit - AN Institut Infau

Der von Behörden und Wirtschaftsunternehmen gleichermaßen anerkannte Sicherheitsexperte Rainer Tepasse stellt fest, dass die Meditation zwischen Verantwortlichen Personen der Wirtschaft, der Sorgen der Bevölkerung und den angemessenen Reaktionen der Politik, mit Auswirkungen auf Gesetze und Verordnungen, relevant für eine moderne Industriegesellschaft sind. Es wurden spektakuläre technische Problemstellungen und deren Lösungen in den Schnittstellen zwischen Wirtschaftlichkeit und Sicherheit gesucht und gefunden.  

1. Die Verlagerung von Industrieanlagen aus Stadtkernen.  

2. Das Management der Asbestkontaminierten Mittelstufenzentren in Berlin West mit 20.000 aufgebrachten Schülern, Eltern und Lehrern, das Management der Asbestsanierungsplanung des zweitgrößten Bauwerkes in Europa: dem Palast der Republik.

3. Industrieforschung im Bereich Energieeinsparung mit der Universität Magdeburg Großkombinat SKET und über 25 Jahre Beratungen von Großbetrieben, Kleinbetrieben und gesellschaftlich relevanten Gruppen zu einem integriertem Sicherheits- und Risikomanagementsystem.

4. Mediation von Anlagenbetrieben, Chemiebetrieben, Kraftwerksbetrieben, Risikomanagement und OSHAS

 Seit dieser Zeit wird von der DEGAS mbH jährlich ein Symposium zum Thema "Anlagensicherheit" mit dem Partner THW und der Unterstützung des Berliner Innensenators (Zuständigkeit Katastrophenschutz) für hochrangige Verantwortliche der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft durchgeführt. Seit 2 Jahren beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe mit dem Thema: Kritische Infrastruktur am Beispiel Stromausfall und deren Auswirkungen.

Die Problematik zerstörungsfreie Prüfungen aus der Reaktorsicherheit für die Wirtschaft zum Beispiel im Stahlbau oder Verkehrsbau, wurde mit dem Partner und dessen Tochter der GRS und ISTEC in einigen Industrieprojekten Modellartig entwickelt.

Die Expertengruppe tagt erneut am 26.05.2011 beim THW Berlin, die anliegende Tagesordnung zeigt wie hochaktuell das Thema bzgl. des cybercrime-bedingten Ausfalls der Stromversorgung sein kann.

Ein weiteres Zukunftsthema wird die Auswirkung von Stromausfällen bei AKW´s durch Sonnensturm als Ursache für physikalische Unterbrechungen bzw. für die Zerstörungen von Strom sein.  Die letze Problematik kann zu mehrwöchigen Stromausfällen führen, wo in der Regel Notstromaggregate bisher nicht geeignet sind.

Herr Tepasse kritisiert den mangelnden Elan und Fortschrittsgeist der Deutschen Universitäten und stellt fest, dass an keiner Hochschule in Deutschland integrierte Risikomanagementlehren auf Ingenieurwissenschaftlichem Niveau mit der notwendigen Praxisnähe durchgeführt werden. Es müssten für die komplexen Sicherheitsbetrachtungen mehrere Lehrstühle an großen Universitäten mit erheblichen Forschungsmitteln ausgestattet werden, damit auch ein Austrittsszenario im Reaktorsicherheitsbereich und ein Eintrittsszenario im Kraftwerkssicherheitsbereich auf soliden Sicherheitsstörfallprophylaxen begründet sind, die eine Akzeptanz in der breiten Fachwelt und dann auch in der Bürgerschaft erreichen kann.

Nur unter diesen Voraussetzungen ist die Politik in der Lage langfristig solide Perspektiven für ein Industrieland festzusetzen. Es besteht eine große Zurückhaltung der Zusammenarbeit und dem Austausch von Erkenntnissen aus Wettbewerbsgründen in allen komplexen Industriebereichen von Kraftwerkstechnik, Energietechnik, Chemie, Maschinenbau und Bauwesen, um in der integrierten Managementsicherheitsphilosophie wieder Vertrauen in die verantwortliche Ingenieurkultur zu bekommen.

 Herr Tepasse wünscht sich eine komplexe Risikomanagementdiskussion um berechtigte Vorbehalte der Öffentlichkeit zu widerlegen und damit den jungen Leuten (Wählern) Vertrauen in die technischen Anlagen zurückzugeben. Planungen können ohne große Mehrkosten und ohne „Verhinderungsgefahren" offen und transparent gemacht werden (Stuttgart 21), da der Bürger bei einer komplexen Betrachtung viele Risiken wie Gefahrstoffe, Stresssituationen, techn. Anlagen, Pandemie etc. Gefahren und Restrisiken versteht. Jeder Mensch ist mit Gefahren groß geworden und wird einer offenen und transparenten Darstellung positiv gegenüberstehen können, wenn er das Risiko selbst einschätzen kann.

Die DEGAS mbH wird weiterhin diesen offenen und transparenten, über 25 Jahre erfolgreichen Weg am Markt anbieten.

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